Nicht immer da, aber immer dabei

Nach endlosen neun Monaten ist es endlich so weit und ein kleines, zauberhaftes Wesen kommt zur Welt. Am liebsten möchte man es dann gar nicht mehr los oder alleine lassen. Das mag ja in den ersten Zeit noch funktionieren, aber irgendwann nicht mehr. Es kommt der Tag wo man den Nachwuchs im Bettchen zurücklässt um z.B. in der Küche zu kochen oder andere Dinge im Haus halt zu erledigen. Gut das es für diese Fälle ein Babyphone gibt. Aber Vorsicht nicht alle Geräte sind auch wirklich sinnvoll.


Die Grundidee des Babyphones ist bei allen Geräten gleich. Ähnlich wie ein Walki-Talki überträgt es die Geräusche des Kindes. Aber schon beim Übertragungssystem gibt es Unterschiede. Teure Modelle arbeiten mit einer digitalen Übertragungstechnik. Allerdings ist bei fast allen Babyphones die Qualität der Übertragung ausreichend. Schließlich ist Schreien oder Weinen immer eindeutig. Ein anderer Aspekt ist viel wichtiger. Das Babyphone sollte nur dann eine Verbindung aufbauen, wenn es wirklich Geräusche aus dem Kinderzimmer zu übertragen gibt. Gute Modelle besitzen eine individuell einstellbare Reizstelle, damit springt das Gerät nur an wenn diese überschritten wird.


Neuere Modelle verfügen neben diesen Funktionen noch über zahlreiche andere Techniken. So gibt es Babyphones die nicht nur Geräusche sondern auch ein Bild übertragen. So kann im Wohnzimmer mehr als nur Fernsehen geschaut werden. Andere Geräte verfügen über einen Bewegungsmelder oder kontrollieren, mit einer speziellen Unterlegmatte, die Atmung des Kindes. Ob diese Zusatzfunktionen wirklich sinnvoll sind ist zweifelhaft. Denn spätestens die Matte verursacht weiteren Elektrosmog , dessen Auswirkungen noch nicht ausreichend untersucht wurden.

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In freudiger Erwartung: Das perfekte Babyzimmer in fünf einfachen Schritten

Ist die freudige Nachricht erst einmal heraus, dann haben die werdenden Eltern eine Menge zu tun, um sich auf den Wonnepropen vorzubereiten. Manchmal sind neun Monate da nicht immer ausreichend. Deswegen ist es wichtig, mit der Einrichtung des Babyzimmers so früh wie möglich zu beginnen. So kann man dann auch sicher sein, das alles bereit ist, wenn das neue Familienmitglied dann endlich kommt. Fünf einfache Schritte genügen hier. Und schon ist das perfekte Babyzimmer fertig.

Bevor man mit der Planung beginnt, sollten sich die Eltern im Klaren sein, wo das Kind untergebracht werden soll. Auch wenn es nach der Geburt noch ganz klein ist und wenig Platz braucht, nach spätestens einem Jahr ändert sich dies. Aus diesem Grund sollte man gleich darüber nachdenken, dem Kind ein eigenes kleines Reich einzurichten. Dadurch erspart man sich nicht nur lästiges Umräumen, und später kann das Zimmer dann zu einem Kinderzimmer umfunktioniert werden. Herrscht Platzmangel, so empfiehlt es sich, eine Ecke oder Nische in der Wohnung zu schaffen, wo die Sachen des Kindes untergebracht werden können. Dies sollte möglichst zentral an einem Ort geschehen, um lange Wege und die Suche nach Dingen des täglichen Gebrauches und Kleidungsstücken zu verhindern.

Im ersten Schritt sollte der passende Raum für das Baby gefunden werden. Am sinnvollsten ist in dieser Hinsicht ein Raum, der direkt neben dem Schlafzimmer der Eltern liegt. So haben die Eltern kurze Wege und sie hören das Kind auch, wenn das Babyphone einmal den Geist aufgeben sollte. Die Größe des Zimmers ist dabei außerdem entscheident. Wickelkommode, Bett und alle anderen Möbel sollten hier ihren Platz finden, ohne das der Raum zu voll gestellt wirkt. In der Mitte des Raumes sollte ausreichend Platz gelassen werden, damit sich der Säugling später dort frei bewegen und spielen kann. Der ideale Bodenbelag für das Kinderzimmer ist Teppich, da er Staub und Lärm schluckt, Korkparkett, da er eine angenehme Raumatmosphäre schafft oder Linoleum, da dieser Belag leicht abwaschbar ist. Überhaupt sollte man bei der Einrichtung des Zimmers darauf achten, das alle Oberflächen und Möbel leicht abwaschbar sind und das es einfach ist, Sauberkeit im Babyzimmer zu halten. Auch der Windeleimer gehört nicht in das Babyzimmer, sondern in das Bad. Was die Wandfarbe im Zimmer betrifft, so haben die Eltern hier freie Hand. Man sollte jedoch helle und frische Farben präferieren. Fällt nur wenig Tageslicht in das Zimmer, sollte man helle Farben immer vorziehen. In dieser Hinsicht verdient auch die Decke einen Blickfang. Kinder nehmen die Welt bereits in den ersten Lebensmonaten aktiv war und setzen sich mit ihr auseinander. Ein Decke mit Sternenhimmel oder ein Mobile über dem Bett des Kindes werden so zum „stillen Dialogpartner“ des Kindes und fördern damit nicht nur die frühkindliche Intelligenz. Man sollte außerdem immer für genügend Licht im Kinderzimmer sorgen. Für die Nacht empfehlen sich hier Dimmer oder Nachtlichter, um das nächtliche Stillen zu erleichtern. Auch am Tag sollte man dafür sorgen, dass der Säugling genügend Schlaf erhält. Dies erreicht man durch Vorhänge oder Jalousien.

Der zweite wichtige Schritt, ist die Auswahl einer Wickelkommode. Sie ist einer der zentralen Orte im Raum und sollte deswegen gut gewählt sein. Natürlich sollte man hier auch die Auflage nicht vergessen, die flach, weich gepolstert und außerdem abwaschbar sein sollte. Eine Kombination von Kommode und Auflage ist hier auf jeden Fall sinnvoll: So hat man auf der Kommode alle wichtigen Sachen griffbereit und in der Kommode ist Platz für Strampler und Co. Das das Kind im ersten Jahr auch noch nicht so viele Kleidungsstücke besitzt, ersetzt die Kommode vor allem den Schrank. Dieser hat außerdem noch ein bis zwei Jahre Zeit. Die Wickelkommode sollte ausreichend Platz für alle Utensilien bieten, also 80 bis 100 Zentimeter breit und ungefähr 70 Zentimeter tief sein. Die übliche Höhe beträgt 85 Zentimeter, damit sich Mutti und Vati nicht soweit bücken müssen. Da das Kind mit jeder Woche beweglicher wird, ist es außerdem wichtig, einen Seitenschutz anzuschaffen, damit das Kleine nicht runter fällt. Diese können entweder an der Kommode oder direkt an der Wickelauflage festgemacht werden. Außerdem sollte man beim Kauf der der Wickelkommode darauf achten, dass diese genügend Stauraum und Fächer besitzt. So hält man nicht nur Ordnung, sondern man verschafft sich auch einen guten Überblick. Für den Kleidungswechsel an kälteren Tagen ist zudem ein Heizstrahler ratsam, damit das Kind nicht krank wird. Kleiderhacken oder ein einfaches Regal über der Kommode sind außerdem praktische Zusatzelemente.

Im nächsten Schritt sollte nun einpassendes Babybett gefunden werden. Dieses ersetzt nach den ersten Monaten die Wiege bzw. den Stubenwagen. Wichtig ist dabei, keine Decke und kein Kissen in das Babybett zu legen. Diese können übers Gesicht rutschen. Empfehlenswert ist hier deshalb ein Schlafsack. Die Matratze sollte aus Latex oder Schaumstoff bestehen und nicht zu weich sein. Der Sprossenabstand der Bettgitter sollte 4,5, bis 6,5 Zentimeter betragen und der Bezug für die Matratze aus Baumwolle und bei 60 Grad waschbar sein. Ein Rundumpolster für das Bett bietet außerdem Geborgenheit und dient dem Kind als Nest zum zurückziehen.

Im vierten Schritt sollte man einen Sessel, Schaukelstuhl oder gemütlichen Sitzsack im Kinderzimmer unterbringen. Hier kann man das Kind in Ruhe stillen und außerdem selbst ein bißchen entspannen. Vom Stuhl ist es dann auch kein weiter Weg mehr ins benachbarte Bett. Außerdem kann der Sessel auch für ein kleines Nickerchen dienen für die Mutti dienen.

Im letzten Schritt geht es dann nur noch um den Feinschliff. Achten sollte man darauf, dass die Möbel keine scharfen Ecken und Kanten besitzen und die Auflagen und Matratzen schadstoffgeprüft sind. Außerdem empfiehlt sich die Anschaffung eines Babyphones, damit man das Kind immer in der Nähe hat. Hat man dies alles erledigt, dann kann das kleine Wesen kommen.